September 16, 2019

Heißausbildung für 200 Feuerwehrleute ermöglicht

Lingen, 16. September 2019

Vom 16. bis 20. September 2019 geht es rund auf dem Parkplatz der ANF in Lingen: 200 Feuerwehrleute von Betriebs- und Werkfeuerwehren und den freiwilligen Feuerwehren aus dem Altkreis Lingen absolvieren eine Heißausbildung unter realistischen Bedingungen. Das heißt, dass die Teilnehmer in einer mobilen Brandcontaineranlage unter schwierigen Bedingungen üben werden, sich sicherheitsgerecht zu verhalten.

Foto ANF: Blick in einen Brandcontainer

Im Container ist es sehr heiß, der Qualm nimmt die komplette Sicht und es müssen schwere Atemschutzgeräte getragen werden. Das zu üben, ist sehr beschwerlich und geht bis an die psychische und pyhsische Belastungsgrenze und oft drüber hinaus. Aber genau darin liegt auch der Wert der Übung, denn im Ernstfall wäre es nicht anders. Während der Ausbildung werden die Einsatzkräfte bewusst bis an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht. Damit sollen sie diese Grenze bei einem realen Brandeinsatz möglichst früh erkennen, um sich nicht selbst zu gefährden. Außerdem sollen sie Vertrauen in die eigene Ausbildung und die Schutzkleidung erhalten.


Die Betriebs- und Werkfeuerwehren der Firmen ANF, Bärlocher, Dralon, H&R (Raffinerie Salzbergen), RWE (Kernkraftwerk und Gaskraftwerk) werden mit den freiwilligen Feuerwehren aus Lingen, Lengerich, Freren, Spelle, Emsbüren und Salzbergen innerhalb einer Woche tagsüber und abends - aufgeteilt in kleinere Gruppen - den Ernstfall in Theorie und Praxis üben.


Andreas Hoff, Standortleiter bei der ANF in Lingen, hebt bei der Eröffnung am 16. September hervor: „Sicherheit hat bei uns eine sehr hohe Priorität und dazu gehört selbstverständlich auch der Brandschutz. Deshalb sind wir sehr gerne der Gastgeber für diese wichtige Ausbildung sowohl für unsere eigene Betriebsfeuerwehr als auch für die umliegenden Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie die freiwilligen Feuerwehren.“